Be-you-tiful

In diesem Projekt, mit dem wir im Januar 2021 richtig gestartet haben, soll Jugendlichen ermöglicht werden, mit eigenen Film-, Theater- und Fotoprojekten (medial) vorgegebene Identitäten und geschlechtsspezifische Schönheitsideale kritisch zu reflektieren, womit neue Verhaltensmöglichkeiten und Einstellungen erworben werden. Jugendliche und ihr soziales Umfeld sollen zu einer stigmafreien Vielfalt von eigenen Schönheitsidealen in der Gesellschaft beitragen und damit damit einen wichtigen Beitrag zur physischen und psychischen Gesundheit von männlichen und weiblichen Jugendlichen leisten. Die soziale Stigmatisierung von Personen, die übergewichtig sind, extremistische Haltungen/Denkweisen und Handlungen sollen sinken. Die Zufriedenheit mit dem eigenen Körper, unabhängig von Voraussetzungen wie Gewicht, Körperform oder weiteren äusseren Merkmalen wie bspw. Hautfarbe, Augenabstand und Nasenform, wird gestärkt. Auf diese Weise wird auch das Selbstbewusstsein der Jugendlichen gefestigt, wodurch sich u.a. auch ihr Tabak- und Alkoholkonsum vermindern kann. Auch ihre Gendersensibilität soll verstärkt werden, mittels Förderung systematischer Wahrnehmung und Berücksichtigung unterschiedlicher Lebenssituationen und -bedingungen von Frauen/Mädchen* und Jungen/Männern*, ohne sie auf ihr Mann*- oder Frau*-Sein zu reduzieren.

Mit dem peer-Projekt-Ansatz wird durch die Projektpräsentation auch das soziale Umfeld der Jugendlichen und Kinder hin zur Körperbild Thematik sensibilisiert. So können diese eine reflektierte „innere Haltung“ zum Thema ebenfalls stützen und tragen. Denn wenn viele diese Haltung teilen, besteht Aussicht, dass die mit der positiven Stärkung des Körperbilds verbundene Zielsetzung erreichbar ist. Einerseits sollen Motivation, Lernprozesse, positive Selbstkonzepte und Sozialkompetenzen bei den Jugendlichen verstärkt und andererseits effektiv Verhaltens- und Einstellungsänderungen sowie eine allgemeine Verbesserung des Problembewusstseins erreicht werden.

Ziel ist, bis Projektende 30 Schul- und Jugendarbeitsprojekte umzusetzen, die von jumpps begleitet und von Expert*innen aus den drei Fachbereichen gecoacht werden. Interessierte Schluen und Jugendarbeitsstellen können sich bereits jetzt bei der Projektleitung melden. Demnächst werden weitere Informationen aufgeschaltet.

Das Projekt wird von diversen Bundesstellen und Stiftungen finanziert, unter anderem  Fedpol, BAG (Alkoholpräventionsfonds), Fondation Sana und Swisslos-Fonds Basel-Landschaft.

Projektleitung: Boris Simic

Kontakt:
Fachstelle jumpps*
Jungen- und Mädchenpädagogik, Projekte für Schulen
Hallwylstrasse 60
8004 Zürich

044 825 62 92
E-Mail