Bildschirmfoto 2019 07 03 um 13.58.10Als Aufbau für das Projekt wird im Vorfeld wird "esports" vorgestellt. Die sich daraus ergebenden Fragen werden im Rahmen einer "nur Buäbä" und eines "Girls only" gesammelt und dann für das eigentliche Projekt weiterverwendet, sodass die Präsentation auf die Jugendliche zugeschnitten wird. Das eigentliche Projekt beinhaltet: 1. Die Auseinandersetzung der Jugendlichen mit ihren jeweiligen Lieblings-Charakteren und deren Aussehen. 2. Die Entwicklung einer fiktiven "nur Buäbä" Spielfigur.

 Kontakt
Jugendarbeit Oberrieden, Christian "Leo" Lang

Inwiefern wurde das Projektziel erreicht?
Den Aufbau des Projekts "E-Sport" wurde mit Verzögerung am 12.06.19 vorgestellt und es konnten vier interessierte Jugendliche für die Teilnahme am Workshop begeistert werden. Die Anzahl der Teilnehmenden entsprach zunächst nicht ganz unseren Erwartungen, ist mit etwas Abstand betrachtet jedoch ein realistischer Wert im Hinblick auf die Vielzahl der vorhandenen Angebote in dieser Gemeinde. Das Projekt pausiert während den Sommerferien und wird danach wieder aufgegriffen. Dann werden wir uns mit dem eigentlichen Thema, der Auseinandersetzung mit fiktiven Figuren aus Computerspielen sowie Filmen und Serien, befassen. Es stellt sich die Frage nach der Bedeutung und der Message der Figuren und was die Auswahl über die Jugendlichen selbst aussagt. Das Projekt ist also noch nicht abgeschlossen. Man kann jedoch festhalten, dass es sehr viel schwieriger ist, die Jugendlichen für das Thema zu motivieren, als zunächst angenommen. Zum einen könnte es daran liegen, dass sich die Bubenarbeit erst im Aufbau befindet und zum anderen daran, dass die Jugendlichen in sehr vielen Bereichen Leistung erbringen müssen. In ihrer Freizeit im Jugendtreff wollen sie dann meist lieber einfach gamen, statt sich explizit mit den Spielfiguren auseinanderzusetzen. Sie setzen sich mit den Spielfiguren auseinander: Dies wird nach den Sommerferien stattfinden. Beziehungsarbeit: Ja, eine Beziehungsarbeit wird durch das Projekt aktiv gefördert. Guter Start in die Bubenarbeit: Für uns war es hilfreich, mit so einem Projekt zu starten, da man im Austausch mit vielen Fachpersonen ist und so aufkommende Fragen in diesem Setting klären kann.

Wo und wie wurden "Körperbilder und Männlichkeiten" reflektiert?
Während auf dem Pausenhof Werbung für das Projekt gemacht wurde, ergaben sich mit den Jugendlichen interessante Gespräche zum Thema Männlichkeiten und, wenn auch zunächst nur scherzhaft, zum Thema Transgender. Dies empfinde ich als einen guten Einstieg in das Thema. Zudem bat wir die Jugendlichen, uns bei der Erstellung einer Checkliste männlicher Eigenschaften zu helfen, die sie später für die Beschreibung ihrer Figuren nutzen konnten.

Was müsste für ein zukünftiges Projekt beachtet werden?
Die Programme, die man benötigt, sollten bereits vorhanden sein. Zudem ist es essentiell, selbst versiert bei der Benutzung zu sein, oder geeignete Ansprechpersonen diesbezüglich zu haben. Sollte ein Kauf von Programmen nötig sein, sollte dies auch budgetiert sein. Bei einem zukünftigen Projekt sollte man Wert darauf legen, dass bei der Durchführung des Projektes nicht auf alltägliche Aktivitäten wie gamen fokussiert wird, sondern durch eine Umsetzung in einem etwas spezielleren Umfeld, ein exklusiverer Charakter entsteht.

Anzahl teilnehmende Jugendliche
5

Materialien

Flyer

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Eigenschaften männliche Avatare

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Zeitplan

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